
Graz, 24. Juni 2025 | Der Wechsel ist fix: Der Schweizer Innenverteidiger und Publikumsliebling Gregory Wüthrich verlässt den österreichischen Meister SK Sturm Graz und schließt sich ab sofort dem Schweizer Spitzenklub BSC Young Boys (YB) an. Nach fünf erfolgreichen Jahren an der Mur schlägt der 30-Jährige ein neues Kapitel auf – zurück in seiner Heimat.
Eine Ära geht in Graz zu Ende
Wüthrich wechselte im Sommer 2020 nach Graz und entwickelte sich schnell zum unverzichtbaren Führungsspieler in der Defensive der Schwarz-Weißen. Mit seiner körperlichen Präsenz, seinem Stellungsspiel und seiner mentalen Stärke wurde er zum Fels in der Brandung und prägte eine der erfolgreichsten Phasen der Vereinsgeschichte maßgeblich mit.
In seinen fünf Jahren bei Sturm absolvierte der Abwehrchef über 150 Pflichtspiele, wurde mehrfach ins Team der Saison der ADMIRAL Bundesliga gewählt und feierte mit den Grazern historische Erfolge, darunter:
✅ Zwei österreichische Meistertitel (2024, 2025)
✅ Mehrere ÖFB-Cup-Erfolge
✅ Qualifikation für die Gruppenphase der UEFA Champions League
Wüthrich selbst blickt emotional auf seine Zeit in Graz zurück:
> „Ich bin Sturm Graz unendlich dankbar. Der Verein hat mir die Chance gegeben, auf höchstem Niveau zu wachsen – sportlich wie menschlich. Die Titel, die wir gemeinsam gefeiert haben, werde ich nie vergessen. Graz wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Aber jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung zuhause in der Schweiz.“
Rückkehr in die Schweiz – Top-Neuzugang für YB
Beim Serienmeister BSC Young Boys wird Wüthrich künftig das Abwehrzentrum verstärken. Die Berner setzen große Hoffnungen in den Routinier, der mit seiner Erfahrung aus der österreichischen Liga und den internationalen Bewerben für Stabilität sorgen soll. Besonders im Hinblick auf die kommende UEFA Champions League-Saison gilt der Schweizer Nationalspieler als wichtiger Baustein.
YB-Sportchef bestätigte den Transfer offiziell:
> „Gregory bringt Führungsqualität, internationale Routine und Siegeswillen mit – genau das, was wir gesucht haben. Seine Erfolge bei Sturm Graz sprechen für sich. Wir heißen ihn herzlich willkommen zurück in der Schweiz.“
Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart, doch Insider schätzen, dass Sturm Graz einen angemessenen Betrag für den verdienten Abwehrspieler erhält.
Große Fußstapfen bei Sturm Graz
Für die Fans von Sturm Graz bedeutet der Abgang von Wüthrich das Ende einer Ära. Zusammen mit Defensivkollegen wie David Affengruber und Jon Gorenc Stanković bildete er das Herzstück der besten Defensive der Liga. Unter Trainer Christian Ilzer gelang es Sturm, die langjährige Dominanz von Red Bull Salzburg zu brechen und die Bundesliga zweimal in Folge zu gewinnen.
Trainer Ilzer verabschiedet seinen Abwehrchef mit großem Respekt:
> „Greg war nicht nur ein starker Innenverteidiger, sondern auch ein Vorbild für unsere jungen Spieler. Sein Ehrgeiz und seine Professionalität haben uns auf ein neues Level gehoben. Wir danken ihm von Herzen und wünschen alles Gute in Bern.“
Sturm Graz rüstet nach
Die sportliche Leitung rund um Geschäftsführer Andreas Schicker hat bereits auf den Abgang reagiert. Mit dem jungen Deutschen Tim Oermann, ausgeliehen von Bayer Leverkusen, steht ein hoffnungsvolles Abwehrtalent bereit. Zudem laufen Gespräche über weitere Verstärkungen, um die Defensive für die anstehende Dreifachbelastung – Bundesliga, Cup und Europa – fit zu machen.
Trotz des Wechsels blickt man in Graz optimistisch nach vorne. Das Ziel bleibt klar: Die Titelverteidigung in Österreich und das erneute Abenteuer auf internationaler Bühne.
Fazit
Mit dem Wechsel von Gregory Wüthrich zu den Young Boys endet in Graz ein erfolgreiches Kapitel, während für den Schweizer Verteidiger ein Heimkehr-Traum wahr wird. Die Fans der Schwarz-Weißen werden seinen Einsatz, seine Zweikampfstärke und die mit ihm verbundenen Erfolge nie vergessen.
Für beide Seiten beginnt eine neue Phase: Sturm Graz setzt auf den nächsten Generationswechsel – und die Young Boys erhalten einen gestandenen Abwehrchef mit Siegermentalität.
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